26.7.2020 | Große Ehre für den Film-Bösewicht: Micky Jukovic, der einen Massenmörder im Frankfurter "Tatort" spielte, bekommt zwei amerikanische Filmpreise verliehen.
 
In seinen Filmen spielt er meist den bösen Buben, doch in Hollywood wurde Micky Jukovic nun für eine weniger fiese Rolle ausgezeichnet. Für sein Spiel in dem amerikanischen Filmdrama "Als die Welle brach" bekam er den "Los Angeles Film Award" sowie den "New York Film Award" als bester Nebendarsteller verliehen, wie er stolz bei Instagram zeigt.
 
Jukovic ist sogar der erste deutsche Schauspieler, der den "Los Angeles Film Award" erhalten hat. Bei Instagram schreibt er, dass er sich sehr geehrt fühle diese Auszeichnungen zu erhalten. Jedoch gab es aufgrund der aktuellen Corona-Pandemie keine große Hollywood-Gala, wo man ihm den Preis persönlich überreichen konnte.
 
Die Urkunden über die beiden Preise wurden ihm per Post geschickt, wie der Darsteller im Interview erzählt. "Ich bin sehr traurig darüber – und gleichzeitig natürlich glücklich, gewonnen zu haben", sagt er über die Preise aus dem Briefkasten.
 

Jukovic wurde in Jugoslawien geboren. 1994 floh er mit seiner Mutter und seinen Brüdern vor dem Bürgerkrieg und kam nach Deutschland. Er machte eine Ausbildung zum Betriebswirt bei einer Bank. Nebenbei ließ er sich zum Schauspieler ausbilden. Mit Erfolg, wie man sieht.